Geschichte von la Mole


Dieser kleine Ort liegt am Treffpunkt der beiden Täler, an dem die Flüsse Môle und Verne zusammen fließen. Er wurde bereits zu römischen Zeiten bewohnt und zahlreiche Fundstücke von Grabmälern und Gebäuden aus Ziegelstein, die auf diese Ära zurückdatiert sind, können besichtigt werden. Als die Römer von diesem Ort vertrieben wurden, erbaute man ein Dorf auf dem Sainte Magdaleine Hügel. Eine Urkunde, datiert auf 1008, erwähnt den Namen „Ad Molam“, was soviel bedeutet wie „Handmühle“ (mola manuaria in Latein), zurückzuführen auf die am Ort vorhandene Mühle.

Die Namen „Castrum de Mola“ und „Mola“ erscheinen erstmals 1079 - zu jener Zeit war das Dorf im Besitz des Klosters „Saint-Victor de Marseille“.

1308 wurden bereits 48 Feuer in der Nachbarschaft des Ortes verzeichnet, jedoch wurden während der Kriege um die Thronfolge von Königin Jeanne die Wohnstätten des Ortes komplett zerstört.

Folgend baute man das Dorf in der Ebene wieder auf. Im 17. Jahrhundert wurde la Mole von der Familie Suffren regiert. 1728 lebten nur sieben Familien an diesem Ort. 1851 war das Dorf aber bereits Wohnort von 404 Einwohnern. Heute leben mehr als 800 Menschen in La Mole.


die Kapelle Sainte-Magdeleine
die Kapelle Sainte-Magdeleine
das Schloß von la Mole
das Schloß von la Mole



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